Wie alles begann

Geposted von The Pepper Hill am

Alles begann im Februar 2013. In einer Zeitschrift entdeckt Martin Burhenne eine Anzeige: Namipenda bietet eine 14tägige Rallye in alten Jeeps durch Kambodscha an. Kambodscha, wo war das noch mal und vor allen Dingen, was war da doch noch? Vietnamkrieg, USA, Indochina, Pol Pot, rote Khmer? Ziemlich unbekannt, also auf zu neuen Zielen.

Die Rallye führt 1600 km durch ein Land, das einen Europäer immer wieder in Erstaunen versetzt. Thailand ist anders, China ist ganz anders, Vietnam auch wieder anders. Kambodscha scheint unberührt von allem westlichen Perfektionismus. Hier entwickelt sich alles ein bisschen später, was den Charme dieses Landes ausmacht. Während in anderen asiatischen Ländern ein ständiges smiling wie anerzogen wirkt und ist, genießt man hier eine Zurückhaltung, fast Schüchternheit der Menschen. Mit Feinfühligkeit und an die Landessitten angepasstem Benehmen gewinnt man die Herzen der Kambodschaner schnell. Kambodscha ist kein "Entertainment-Land". Wer Trubel und "all inclusive" sucht, ist hier fehl am Platz. Wer Ruhe und Erholung sucht, zu sich selbst finden will und wieder "down to earth" kommen möchte, ist hier gut aufgehoben. Schnell überträgt sich die Gelassenheit der Menschen.

Ja, Kampot Pfeffer! Und wie wächst der eigentlich? 

2/3 der Rallye waren zurückgelegt, es gab einen Stop an der Küste nähe Kampot. Idyllisch eingebettet in eine sanfte Hügelkette, umgeben von friedlichen Dörfern, macht es neugierig. Wir besuchen Kampot, ein kleines Städtchen aus der Zeit der französischen Kolonie , voller Charme die pastellfarbenen Häuser aus dieser Zeit. Kampot? Ja, Kampot Pfeffer! Und wie wächst der eigentlich? Der Besuch einer Pfefferfarm klärt auf und macht neugierig. Könnte man nicht, sollte man vielleicht?

Zurück in Hamburg ist Martin Burhenne vom Pfeffer begeistert und recherchiert, was möglich sein könnte, ganz nach den Traditionen eines Hamburger Kaufmannes. 

Dabei stellt sich heraus, dass Land in Kambodscha nicht von Ausländern zu kaufen ist. Und nun? Da waren doch Andre und seine lebhafte kambodschanische Frau Lilly, die die Rallye begleiteten und sich gut auskannten. André möchte mitmachen.

Geld für eine Investition liegt üblicherweise nicht auf der Straße. Martin Burhenne, noch eben dabei, den Traum von einem hellblauen Alfa in die Wirklichkeit umzusetzen, hat jetzt plötzlich ganz andere," pfeffrige" Ideen. Das Geld wird investiert, einen Alfa findet man bestimmt irgendwann wieder einmal. Auch Andre ist dabei mit Lilly, die am liebsten ganz Kambodscha aufkaufen würde für diese Farm. Eine Farm soll es sein, eine Farm, auf der Pfeffer angebaut wird. Pfeffer aus Kampot, vielleicht der beste der Welt. Entdeckt während der Kolonialzeit von den Franzosen, allen Kennern der "haute cuisine" ist das berühmte "Steak au poivre" ein Begriff.

Pfeffer aus Kampot, vielleicht der Beste der Welt.

Lilly und André suchen nach geeignetem Land und entdecken es zwischen den Hügeln am Secret Lake. Martin reist im Juni nach Kambodscha, zur Regenzeit und lernt ein erstes Mal die asiatische Gelassenheit kennen.

Verhandlungen zum Verkauf des Landes beginnen. Mit dem Bürgermeister, mit dem Vorsitzenden der Pfeffer Association. Lilly als Einheimische führt die Verhandlungen, Martin und André versuchen, nach kambodschanischer Art in der Hocke am Rande des Raumes auszuhalten, spielen offensichtlich sonst aber keine große Rolle. Die Gelassenheit des Präsidenten der Pfeffer Association beeindruckt und fordert Geduld. Er legt sich erst einmal in eine Hängematte und betrachtet die "Langnasen" insgeheim. Dann wird gegessen, Kambodschaner essen gerne und ständig. Die Küche ist hervorragend und gilt als die gelungene Mischung von Thailändischer und Vietnamesischer Küche. Da wird sich noch viel entwickeln.


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